The Visitor

1979
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101 Min. | EF | Englische Fassung

Retrospektive

Es beginnt in einer surrealen Landschaft jenseits von Zeit und Raum. Zwei in schwarze Kutten gehüllte Gestalten stehen einander gegenüber, für immer verbunden in einem nicht endenden Kampf zwischen Gut und Böse. Ein Kampf, der wenig später in Atlanta in eine neue Runde gehen wird. Barbara Collins hat mit ihrer Tochter Katie schon eine Abgesandte der Mächte des Bösen zur Welt gebracht. Und nun setzt ein mit außerirdischen Kräften in Verbindung stehender Geheimbund alles daran, dass Barbara noch einmal schwanger wird. Wie »Beyond the Door« und »Tentacles« ist auch »Visitor« ein typisches Produkt der Rip-off-Strategien der italienischen Filmindustrie der 1970er Jahre. In dem von Giulio Paradisi inszenierten Film vermischen sich Elemente aus Richard Donners »The Omen« mit Motiven aus Steven Spielbergs »Close Encounters of the Third Kind« zu einem wahrhaft atemberaubenden Trip. Es ist zwar kaum möglich, der Handlung in all ihren irrwitzigen Wendungen zu folgen. Aber jede einzelne Szene des Films entwickelt einen hypnotischen Sog, der einen tiefer und tiefer in eine überwältigende psychedelische Vision hineinzieht.